Aber erstmal fragt ihr euch sicherlich, was ist "Metropolis Berlin" überhaupt.
Berlin in den Goldenen Zwanziger Jahren ist die Welt von "Metropolis Berlin" - Schauplatz der drei Romane "Die Rote Burg", "Champagner, Charleston und Chiffon" und "Das Palais Reichenbach". Jeder Roman erzählt eine in sich abgeschlossene Handlung. Die Figuren begegnen sich jedoch über die Romangrenzen hinweg, ihre Wege kreuzen sich und ihre Geschichten sind eng miteinander verwoben.
Ich stelle euch die Bücher in der Reihenfolge vor wie ich sie gelesen habe. Man kann sie aber alle unabhänging voneinander lesen und die Reihenfolge ist somit auch egal.
Die Rote Burg von Oliver Schütte
Allgemeines zum Buch:
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| Quelle: Bastei Lübbe |
Titel: Die rote Burg: Metropolis Berlin
Autor: Oliver Schütte
Verlag: Bastei Lübbe
Format: Ebook, 5 MB, ca. 297 Seiten
ISBN: 978-3732501823
Preis: 7,99 Euro
Inhalt:
Martin Forster steht vor einem fast unlösbaren Fall, während um ihn herum das Leben der 20er Jahre in der Berliner Stadt tobt. Das Opfer wurde einem Löwen zum Fraß vorgeworfen und keinerlei Hinweise deuten auf die Identität des Opfers. Während sich die Medien über diesen spektakulären Fall das Maul zerreißen steht Martin vor vielen unbeantworteten Fragen. Bei seinen Ermittlungen lernt er die dunkle Seite von Berlin kennen und dringt bis in die berüchtigten Ringvereine vor, eine kriminelle Vereinigung im Untergrund Berlins.
Kann er dem Täter auf die Schliche kommen und den unbekannten Toten identifizieren?
Meine Kurzmeinung:
Diese Geschichte hat mich mehr gefesselt als ich anfangs dachte und die Spannung ist stellenweise unerträglich. Nur durch immer wieder kleine Andeutungen und Hinweise kommt Martin Forster seinem Ziel näher, oder doch nicht?
Haupthandlungsort dieses Romans ist, wie der Titel schon verrät, die rote Burg. So wurde damals das Polizeipräsidium am Alexanderplatz liebevoll genannt.
Der Schreibstil von Oliver Schütte ist hervorragend an die 20er Jahre angepasst und lässt sich flüssig lesen. Authentischer wird dies noch durch veraltete Wörter.
Meine gesamte Rezension könnt ihr hier nachlesen!
Das Palais Reichenbach von Josephine Winter
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| Quelle: Bastei Lübbe |
Titel: Das Palais Reichenbach: Metropolis Berlin
Autor: Josephine Winter
Verlag: Bastei Lübbe
Format: Ebook, 5766 KB, ca. 283 Seiten
ISBN: 978-3732501854
Preis: 7,99 Euro
Inhalt:
Der Fürstenfamilie Reichenbach stehen schwere Zeiten bevor - das Volk soll über die Adelsenteignung abstimmen. Aber nicht nur das belastet die Familie. Prinz Georg hat ein schwerwiegendes Geheimnis das nicht bekannt werden darf, Prinz Fridolin will in der Partei Karriere machen und Ina wird vor die schwerste Entscheidung ihres Lebens gestellt. Einzig die Fürstin Juliane versucht das Unglück durch die Enteignung von der Familie abzuwenden und greift zu verherrenden Mitteln.
Meine Kurzmeinung:
Eine tiefe Handlung, tolle Protagonisten und gut nachvollziehbare Gefühle und Handlungen lassen den Leser nicht mehr los. Der Zusammenhang der Bücher wird immer deutlicher.
Dise Geschichte spielt hauptsächlich im Palais Reichenbach. Wer mehr darüber erfahren möchte, findet hier mehr Infos.
Josephine Winters Schreibstil lässt sich flüssig lesen und ist gut an das Jahrzehnt angepasst. Die Etikette des Adels kommt gut rüber und wirkt authentisch.
Meine gesamte Rezension findet ihr hier.
Champagner, Charleston und Chiffon von Ulrike Bliefert
Allgemeines zum Buch:
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| Quelle: Bastei Lübbe |
Titel: Champagner, Charleston und Chiffon: Metropolis Berlin
Autor: Ulrike Bliefert
Verlag: Bastei Lübbe
Format: Ebook, 5605 KB, ca. 284 Seiten
ISBN: 978-3732501885
Preis: 7,99 Euro
Autor: Ulrike Bliefert
Verlag: Bastei Lübbe
Format: Ebook, 5605 KB, ca. 284 Seiten
ISBN: 978-3732501885
Preis: 7,99 Euro
Inhalt:
Elly zieht zu ihrem Bruder nach Berlin da sie dort eine Stelle als Buchhalterin bekommen hat. Allerdings scheint doch nichts so zu sein wie es sein sollte. Während die Stelle als Buchhalterin in einem Gebrauchtkleiderladen ist, zieht sie zudem nicht in die von ihrer Großmutter gemieteten Wohnung sondern zu Henri, einer waschechten Berliner Göre. Als sie dann auch noch Armin von einem renommierten Bekleidungsgeschäft kennen und lieben lernt scheint sich doch noch alles zum Guten zu wenden.
Meine Kurzmeinung:
Eine interessante und spannende Liebesgeschichte mit vielen Überraschungen, tollen anschaulichen Charakteren und original Berliner Dialekt lassen die Geschichte authentisch wirken und das Lesen macht Spaß.
Ein flüssiger und leicht zu lesender Schreibstil abgerundet mit einem angepassten Sprachstil an die 20er Jahre entführen den Leser in das damalige Berlin.
Anmerkung der Autorin: Im Metropolis-Roman "Champagner, Charleston und Chiffon" findet am 26. Mai 1926 eine "Sommerpelz-Modenschau" statt (s.S. 208). Diese Modenschau gab es wirklich; genau an diesem Tag, genau an diesem Ort und mit genau den genannten Modellen! Und wie im Buch beschrieben, machten die neuen, aus den USA importierten Kunstpelze bei diesem Anlass Furore.
Ein flüssiger und leicht zu lesender Schreibstil abgerundet mit einem angepassten Sprachstil an die 20er Jahre entführen den Leser in das damalige Berlin.
Anmerkung der Autorin: Im Metropolis-Roman "Champagner, Charleston und Chiffon" findet am 26. Mai 1926 eine "Sommerpelz-Modenschau" statt (s.S. 208). Diese Modenschau gab es wirklich; genau an diesem Tag, genau an diesem Ort und mit genau den genannten Modellen! Und wie im Buch beschrieben, machten die neuen, aus den USA importierten Kunstpelze bei diesem Anlass Furore.
Pelze waren zwar in den 20ern ein modisches Muss, aber sie waren teuer und für die kleine Tippmamsell reichte es vielleicht gerade mal zu einem Iltispärchen, das - komplett mit Köpfen, Pfoten, Glasaugen und Schwänzchen - über der Jacke oder dem Mantel getragen wurde.
Die Erfindung des Kunstfells, das zudem einfach gereinigt werden konnte, ermöglichte es jedoch gegen Ende der 20er auch jungen Damen mit geringerem Einkommen, eine "fast echte" Pelzjacke oder -stola zu tragen.
Die damaligen Stolen hatten allerdings nicht die typische 50er-Jahre-Form: Sie waren rechteckig und konnten aufgrund ihrer Länge phantasievoll drapiert werden.
Eine solche Stola - aus künstlichem Chinchilla - steht als Sonderpreis / Stiftung der Autorin zur Verfügung!
Die Erfindung des Kunstfells, das zudem einfach gereinigt werden konnte, ermöglichte es jedoch gegen Ende der 20er auch jungen Damen mit geringerem Einkommen, eine "fast echte" Pelzjacke oder -stola zu tragen.
Die damaligen Stolen hatten allerdings nicht die typische 50er-Jahre-Form: Sie waren rechteckig und konnten aufgrund ihrer Länge phantasievoll drapiert werden.
Eine solche Stola - aus künstlichem Chinchilla - steht als Sonderpreis / Stiftung der Autorin zur Verfügung!
Übrigens: Der neue Trend aus den USA lässt diese Mode gerade wieder aufleben:
Diese Rezension könnt ihr hier nachlesen.
Ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen und ich konnte euch einen ersten Eindruck der Bücher vermitteln.
Morgen geht es bei Yasmin mit der Autorenvorstellung von Oliver Schütte weiter.
Kommen wir nun zum nächsten interessanten Teil.
Gewinnspiel
Natürlich geht ihr bei dieser Blogtour nicht leer aus, aber ihr müsst auch was dafür tun.
Schreibt mir in eurem Kommentar euren ersten Eindruck zu den Büchern? Konnten sie euer Interesse wecken?
Folgendes könnt ihr gewinnen:
Hier noch das Kleingedruckte - die Teilnahmebedingungen:
- Du musst 18 Jahre alt sein oder eine Einverständniserklärung deiner Eltern besitzen, um am Gewinnspiel teilzunehmen.
- Dein Name wird am Ende des Gewinnspiels namentlich auf allen Blogs veröffentlicht.
- Das Gewinnspiel geht bis 07.06.2015. Bis dahin könnt ihr Kommentare verfassen. Alle Kommentare danach werden nicht mehr gewertet.
- Es wird keine Haftung für verloren gegangene Gewinne übernommen.
- Das Gewinnspiel geht bis 07.06.2015. Bis dahin könnt ihr Kommentare verfassen. Alle Kommentare danach werden nicht mehr gewertet.
- Es wird keine Haftung für verloren gegangene Gewinne übernommen.
- Keine Haftung für den Postweg.
Hier nochmal der gesamte Blogtourfahrplan:





