Samstag, 28. Mai 2016

Stableford: Ein Golf-Krimi aus Cornwall von Rob Reef

Titel: Stableford: Ein Golf-Krimi aus Cornwall
Autor: Rob Reef
Verlag: Goldfinch Verlag
erschienen: September 2015
Format: Taschenbuch, 300 Seiten
ISBN: 978-3940258496
Preis: 11,95 Euro




Inhalt:
England 1936. Acht Golfer folgen der Einladung des Bankhauses Milford & Barnes zu einem Golf-Wochenende in Cornwall. Obwohl von ihrem Gastgeber jede Spur fehlt, beschließen sie, das Turnier auszutragen. Doch es endet vorzeitig – mit einem Mord. Durch ein Unwetter von der Außenwelt abgeschnitten, beginnen sie, den Mörder auf eigene Faust zu suchen. Der Literaturprofessor Stableford, ein eifriger Leser von Kriminalromanen, übernimmt die Rolle des Detektivs nur allzu gern. Doch es gibt ein Problem: Er hat sich Hals über Kopf in die Hauptverdächtige verliebt. Für ihn steht fest, dass sie es nicht gewesen sein kann, aber sollte er sich wirklich auf sein Gefühl verlassen? Da geschieht ein zweiter Mord …
(Quelle: Goldfinch Verlag) 


Über den Autor:
Rob Reef wurde 1968 geboren. Er studierte Literaturwissenschaft und Philosophie an der Freien Universität Berlin und arbeitet als Berater und Texter in einer Werbeagentur. Seit seiner Jugend liest und sammelt er alte Englische Detektivromane. Seine Leidenschaft für den Golfsport entdeckte er in Devon. Reef lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Berlin. Auf sein Handicap angesprochen, antwortet er: „Golf.“
(Quelle: Goldfinch Verlag)

Meine Meinung:
Leider muss ich gleich sagen, dass mich dieser Krimi nicht so ganz überzeugen konnte. Für mich, als Nicht-Golfer" war es doch etwas schwierig mich mit diesen Fachbegriffen auseinanderzusetzen und den Durchblick zu behalten. 
Die Handlung selber war jedoch recht interessant. Es erinnert sehr an Agatha Christie und Sherlock Holmes. Der Mordfall muss noch auf altmodische Weise, ohne Technik und Schnickschnack gelöst werden. 
Ich fand den Einstieg in die Geschichte recht schwierig und konnte mich leider auch nicht richtig hineindenken. Dennoch ist es spannend zu sehen, wie die Protagonisten sich ihre Gedanken machen, sich gegenseitig verdächtigen und wer am Ende schließlich doch der Täter ist. 
Die Protagonisten sind authentisch und während der Handlung lernt man nach und nach immer mehr von ihnen und ihrer Vergangenheit kennen. Es erschließen sich seltsame Verbindungen und auch Dramen bleiben nicht aus. 
Der Schreibstil von Rob Reef ist gut an die Zeit von 1936 angepasst und harmoniert gut mit der Handlung. Sein Erzählstil hat mir dennoch gefallen, obwohl wie gesagt der Einstieg etwas schwierig war. 

Fazit: 
Leider konnte mich dieser Krimi nicht wirklich überzeugen, woran es genau liegt, außer an dem schwierigen Einstieg kann ich nicht wirklich sagen, daher fällt diese Rezension recht kurz aus. 


3/5 Schmetterlingen