Titel: Sveta und der Junge aus dem WaldAutoren: Ramona Mädel & Axel Saalbach
erschienen: August 2015
Format: Taschenbuch, 288 Seiten
ISBN: 978-1517040598
Preis: 9,95 Euro
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Inhalt:
Die sechzehnjährige Sveta lebt mit ihren Eltern in Berlin. Nachdem ihr boshafter Vater bei seinen Dienstherren in Ungnade fällt, wird er zum Vorsteher eines kleinen Örtchens in der abgelegenen Provinz degradiert und muss die Stadt verlassen. Noch am gleichen Abend kommt es zum Zerwürfnis zwischen Svetas Eltern, woraufhin ihr Vater sofort aufbricht und Sveta gegen ihren Willen mitnimmt. Ohne zu wissen, wohin ihre Tochter verschleppt wird, bleibt die Mutter zurück. In ihrer neuen Heimat »Dunkeltann« wird Svetas Leben von Tag zu Tag trister, bis es eines Morgens zu einer Begegnung kommt, die ihr Leben verändern wird ...(Quelle: Axel Saalbach)
Über die Autoren:
Axel Saalbach leitet einen europaweit agierenden Vertrieb für Schokolade und andere Süßwaren, schrieb zahlreiche Kolumnen und ist der Kopf der bekannten deutschen Literaturplattform Leserkanone.de sowie diverser anderer Onlineprojekte. Im Herbst 2014 wurde sein Romandebüt "Das Haus Komarow" vom Latos-Verlag veröffentlicht.(Quelle: Amazon)
Ramona Mädel ist Redakteurin und "Interviewbeauftragte" von Leserkanone.de und verfasste unter einem Pseudonym mehrere Fantasyromane für zwei bekannte deutsche Publikumsverlage. "Sveta und der Junge aus der Wald" ist der erste Roman, den sie unter ihrem richtigen Namen schrieb.
Meine Meinung:
Nachdem ich "Das Haus Komarow" von Axel Saalbach bereits gelesen hatte, war ich auf dieses Buch schon sehr gespannt, da mir die Welt in der die beiden Bücher spielen gut gefallen hat. Es sind aber zwei unabhängige Geschichten die nur in der selben Welt spielen.
Dennoch tauchen immer mal wieder Namen und Orte aus dem anderen Buch auf, was mir gut gefallen hat.
Der Einstieg fiel mir recht leicht, da ich diese Welt bereits kannte und konnte mich somit zügig von der Handlung einnehmen lassen.
Der Schreibstil der beiden Autoren ist leicht und flüssig zu lesen. Die Handlung nimmt schnell Fahrt auf und man kann sich ihr nicht entziehen. Mit den russischen Namen und Begriffen hatte ich weniger Probleme da dies im Haus Komarow ebenfalls vorkommt, dennoch findet man am Ende des Buches ein sehr detailiertes Glossar.
Die Handlung ist oftmals etwas düster und schaurig, aber so ist es in dieser Welt nunmal.
Wer allerdings einen blutigen und brutalen Roman erwartet, den muss ich hier leider enttäuschen.
Für Sveta gibt es nicht viel zu lachen unter der Herrschaft ihres Vaters für den sie eher das Hausmädchen als Tochter ist. Dennoch verliert sie den Mut nicht und lässt sich nicht unterkriegen und das habe ich sehr an ihr bewundert. Sie entwickelt sich während der Handlung positiv weiter und ich hätte sie am Anfang nicht so stark eingeschätzt.
Ihr Vater ist ein herrischer Tyrann, der mir nicht sympathisch war. Auch seine zwielichten Kumpanen konnte ich nicht ins Herz schließen.
Die Protagonisten sind bildlich gut vorstellbar und die Gefühle nachvollziehbar.
Fazit:
Den beiden Autoren ist hier eine wunderbare Dystopie gelungen, die mit Mut, Liebe, Hoffnung und starken Protagonisten aufwarten kann.
| 5/5 Schmetterlingen |